Tauchtour
Marsa Alam
Hotel: Oasis Tauchcenter: Werner Lau & Sinai Divers
Fast
wie
im
Gebirge
fühlt
man
sich,
wenn
man
vom
Oasis
zum
Nachbarhotel
Kahramana
wandert.
Der
Weg
beginnt
direkt
am
Strand
und
führt
über
schmale
Pfade
über
die
gut
30 Meter hohe Steilküste.
Außer
einem
wirklich
guten
Panoramablick
findet
man
hier
vorwiegend
in
sattem
Rot
leuchtende
Hügel.
Etwas
tiefer
lohnt
es
sich,
die
Felsen
und
den
Boden
etwas
näher
zu
betrachten.
Denn
bis
in
etwa
20
Meter
Höhe
über
dem
Meer
findet
man
Spuren
von
Muscheln,
Schneckenhäusern
und
Korallen.
Was
darauf
hin
deutet,
dass
dieser
Teil
der
Küste
einmal unter Wasser gestanden hat.
Direkt
an
der
Küste,
mit
dem
Rücken
zum
Meer
und
gut
30
Meter
über
selbigem
stehend,
ist
es
leicht,
sich
vorzustellen,
auf
dem
Wohnsitz
des
griechischen
Kriegsgottes
Ares
(Mars)
zu
stehen.
Allein
die
salzige
Luft
und
das
Rauschen
der
Brandung
holt
einen
in
die
Wirklichkeit
zurück.
Na
ja,
vielleicht
auch
noch
die
Sonne,
die
recht
deutlich
auf
sich
aufmerksam
macht.
Schließlich
sind
wir
hier
im
Süden.
Ziemlich
genau
280
Kilometer
von
Hurghada
entfernt.
Der
Stadt,
in
der
der
Tauchsport
im
Roten
Meer
praktisch
begründet
wurde.
Und
hier,
in
Marsa
Alam,
erinnert
man
sich
an
Tauchpioniere,
die
von
einsamen
Küsten
und
einem
kleinen
Fischerdorf
sprachen.
Heute
kann
man
Hurghada
bereits
als
größere
Stadt
bezeichnen,
mit
einem
nicht
mehr überschaubaren Angebot an Hotels, Geschäften und natürlich Tauchbasen.
Ganz
anders
hingegen
ist
Marsa
Alam,
wo
sich
schon
die
Suche
nach
einem
Friseur
als
eher
schwierig
erweist.
Nur
zum
Haare
schneiden
kommen
allerdings
die
wenigstens
hierher.
Die
meisten
zieht
es
Richtung
Wasser
und
dort
noch
ein
oder
zwei
Stockwerke
tiefer.
Dabei
findet
das
Tauchen
hier
weitgehend
im
Bereich
der
Küste
statt.
Denn
weiter
draußen
liegende
Riffe
gibt
es
nur
wenige.
Dafür
aber
recht
berühmte,
wie
das
Elphinstone
Riff.
Ein
Highlight,
das
von
dem
ein
oder
anderen
Hotel
aus,
wie
dem
Oasis,
auch
schon
mal
mit
dem
Zodiac
angefahren
wird.
Die
Mehrzahl
der
Tauchplätze
erreicht
man
jedoch
mit
dem
Jeep
oder
Minibus.
Einerseits
ist
es
sehr
schön
schon
nach
10
bis
15
Minuten
vor
Ort
zu
sein,
andererseits
ist
es
nicht
unbedingt
bequem,
sich
am
Strand
in
sengender
Hitze
umzuziehen
und
über
steinige
Riffdächer
zur
eigentlichen
Einstiegsstelle
zu
marschieren.
Zudem
wird
der
Hauch
von
Ursprünglichkeit
und
Abenteuer
geschmälert
von
den,
teils
kommerziell
genutzten
Strandabschnitten, an denen die Tauchplätze schon mal liegen.
Es
ist
05:10
Uhr
morgens,
als
eine
schöne,
aber
nicht
gerade
willkommene
Melodie
aus
dem
Handy
klingt.
Doch
wer
früh
tauchen
will,
muß
auch
früh
aufstehen.
Hat
man
das
erst
einmal
geschafft,
wird
man
an
guten
Tagen
von
einem
fantastischen
Sonnenaufgang
begrüßt.
Und
während
das
Briefing
nützliche
Informationen
über
den
Tauchplatz
preisgibt,
fahren
die
ersten
Jeeps
los,
um
die
Ausrüstung
nach
Marsa
Abu
Dabbab
zu
bringen.
Gefolgt
von
den
Tauchern,
die
es
sich
in
klimatisierten
Minibussen
bequem
machen
dürfen.
Etwas
irritiert
verläßt
man
diese
nach
nur
10
Minuten
wieder
und
betritt
den
eingezäunten
Strandabschnitt
einer
klassischen
Badebucht.
Hier
soll
ein
guter
Tauchplatz
sein?
Vom
ersten
Eindruck
her
schwer
zu
glauben.
Erinnerungen
ans
Briefing
drängen
sich
ins
Bewusstsein.
In
der
Mitte
eine
Seegraswiese
und
links
und
rechts
davon
Korallenriffe,
die
bis
in
20
Meter
Tiefe
reichen.
Weit
reicht
der
Blick
über
die
Bucht,
aber
sattes
Blau,
das
auf
tieferes
Wasser
hindeutet, ist nicht zu sehen.
Im
Wasser
heißt
es
dann
tief
ausatmen.
Nur
mit
wenig
Luft
in
der
Lunge
schafft
man
es
bei
nur
3
Meter
Wassertiefe
unten
zu
bleiben.
Im
Falle
des
nördlichen
Riffs
für
gut
15
bis
20
Minuten,
denn
früher
erreicht
man
tieferes
Wasser
eher nicht. Doch unser erstes Ziel sind die Seegraswiesen.
Der
ein
oder
andere
Mittelmeertaucher
wird
minutenlang
darauf
warten,
diese
endlich
zu
erreichen
und
erst
allmählich
begreifen,
dass
er
sich
schon
mittendrin
befindet.
Vereinzelte,
mehr
bräunliche
als
saftig
grüne,
Halme
sprießen aus dem sandigen Boden.
Zu
wenig,
um
wirklich
Eindruck
machen
zu
können
und
im
Vergleich
mit
manch
gut
bewachsenem
heimischen
See
eigentlich
nicht
der
Rede
wert.
Eigentlich,
es
sei
denn
wenn
man,
mit
etwas
Glück
recht
früh,
mit
Pech
erst
nach
40
Minuten, den Grund für die Spärlichkeit entdeckt.
Ein stattlicher Geigenrochen.
Schildkröten!
Von
einer
Größe,
dass
manch
Taucher
sich
dahinter
verstecken
kann.
Absolut
gelassen
und
unbeeindruckt
von
all
den
Tauchern
weiden
sie
in
fast
stoischer
Ruhe
die
Halme
ab.
Um
dann
unerwartet
den
Kopf
zu
heben,
sich
vom
Boden
zu
lösen
und
zur
Wasseroberfläche
aufzusteigen,
wo
sie
sich
einen
gelegentlichen
Atemzug
gönnen.
Und
immer
wieder
gibt
es
auch einige, die bereit sind, für eine schöne Aufnahme zu posieren.
Ganz
anders
die
Geigenrochen,
die
ebenfalls
hier
zu
finden
sind.
Sie
huschen
in
reger
Geschäftigkeit
dicht
über
den
Boden,
auf
der Suche nach schmackhaften Krebsen, die sich im Sand verstecken.
Nicht
zu
verachten
ist
aber
auch
der
Flachwasserbereich,
wo
in
knapp
2
Meter
Tiefe
Kofferfische
und
junge
Kugelfische
zu
finden sind und Taucher zuweilen auch recht nah an sich heranlassen.
Ganz
anders
die
beiden
Imperator
Kaiserfische,
die
nur
Zentimeter
vom
Ufer
entfernt
jeden
Fuß
attackieren,
der
abseits
des
eingezäunten
Einstiegsbereichs
ins
Wasser
gesetzt
wird.
Natürlich
nur
zum
Schein,
aber
doch
auffallend
und
absolut
sehenswert.
Und
schon
kurz
nach
Ende
des
Tauchgangs
erkennt
man
auch
den
Grund,
warum
es
besser
ist,
hier
in
aller
Frühe
zu
tauchen.
Denn Busse bringen weitere Taucher, Schnorchler und Badegäste.
Elphinstone.
Eins
der
berühmtesten
Riffe
des
südlichen
Roten
Meeres.
Bekannt
für
häufige
Sichtungen
von
Hammerhaien und Weißspitzen Hochseehaien.
Benannt
ist
das
Riff
nach
seinem
Entdecker
(Elphin)
und
einem
Granitstein,
der,
für
Sporttaucher
leider
unerreichbar,
in
55
Meter
Tiefe
liegt.
Das
Besondere
an
diesem
Stein
ist,
dass
er
von
Größe
und
Art
identisch
ist
mit
den
Steinen,
die
in
Grabkammern
von
Pyramiden
verbaut
wurden.
Das
Elphinstoneriff
ist
ca.
450
Meter
lang
und
bietet
beachtliche
Steilwände,
die
erst
in
gut
50
Meter
Tiefe
ein
Plateau
finden,
bevor
es
weiter
bis
auf
250
Meter
Tiefe
geht.
Da
das
Elphinstoneriff nur 7 Kilometer von der Küste entfernt ist,
ist
es
von
einigen
Dive
Resorts
schon
mit
dem
Zodiac
innerhalb
von
20
Minuten
erreichbar.
Und
glücklicherweise
sind
diese
Zodiacs
etwas
größer
und
geräumiger,
als
die,
die
man
auf
Safaribooten
zur
Verfügung
hat.
Das
Riff
selbst
ist
übrigens
gut
vergleichbar
mit
Abu
Kafan,
südlich
von
Safaga.
Auch
hier
gibt
es
im
Norden
und
Süden
des
Riffs
Plateaus,
die
sehr
gut
mit
Weichkorallen
bewachsen
sind.
Die
Steilwand
ist
ebenfalls
wirklich
dicht
bewachsen
und
übersät
von
roten
Riffbarschen,
zwischen denen man immer wieder Juwelenbarsche findet. Auch Nacktschnecken lassen sich vom geübten Auge entdecken.
Jedenfalls,
wenn
einem
die
Strömung
Zeit
dafür
lässt.
Während
man
an
ruhigen
Tagen
gemütlich
an
der
Wand
entlang
schweben
kann,
gibt
es
aber
auch
Zeiten,
wo
die
Strömung
einen
mit
beachtlicher
Geschwindigkeit
an
der
Wand
vorbei
treibt.
Und
wenn
man
da
keinen
Strömungsschatten
findet,
sollte
man
nicht
damit
rechnen,
allein
mit
Flossenkraft
eine
Position
halten
zu
können.
Insgesamt
ist
die
Strömung
nicht
zu
unterschätzen
und
kann
im
Norden
auch
mal
vom
Riff
wegführen.
Daher
sollte
man
immer
eine
Boje
mitführen,
die
man
in
solchen
Fällen
rechtzeitig
zur
Oberfläche
aufsteigen
lässt,
um
Zodiacs
oder
Bootsbesatzungen
auf
sich
aufmerksam
machen
zu
können,
bevor man hunderte Meter vom Riff entfernt ist. Immerhin
ist
eine
Boje
wesentlich
leichter
und
auch
über
größere
Distanzen
zu
sehen,
als
der
Kopf
eines
Tauchers.
Auch
sollte
man
nicht
unbedingt
dazu
neigen,
ein
mulmiges
Gefühl
zu
bekommen,
wenn
man
in
unendliche
blaue
Tiefen
blickt.
Denn
diesen
Ausblick
hat
man
hier
reichlich.
Speziell,
wenn
man
sich
ein
wenig
vom
Riff
entfernt,
um
Ausschau
zu
halten
nach
dem
ein
oder
anderen
Hai.
Vielleicht
sollte
man
dabei
aber
eher
öfter
auf
den
Tauchcomputer
blicken,
denn
man
verliert
allzu
leicht
das
Gefühl für die Tiefe und gerät zuweilen unerwartet schnell in kritische Bereiche der Nullzeit.
Zwar
wartet
das
Riff
auch
im
oberen
Bereich
zwischen
5
und
12
Metern
mit
reichlich
Farben
und
Fisch,
aber
wer
zu
früh
aus
der
Tiefe
heraus
muß,
weil
er
vielleicht
zu
früh
auf
Tiefe
gegangen
ist,
dem
könnte
noch
die
ein
oder
andere
Sehenswürdigkeit
entgehen.
So
gibt
es
zum
Beispiel
eine
Grotte
im
südlichen
Bereich
der
östlichen
Steilwand.
Doch
nicht
die
Grotte
ist
das
sehenswerte,
sondern
die
Chance
auf
Fischschwärme,
die
sich
hier
schon
mal
versammeln
und
dabei
eher
in
15
bis
20
Meter
Tiefe kreisen.
Wie
meistens
an
guten
Plätzen
verfliegt
die
Zeit
und
60
Minuten
sind
unerwartet
schnell
vorbei,
während
sich
der
Zeiger
des
Finimeters
langsam
aber
sicher
dem
roten
Bereich
nähert.
Wer
nun
eine
Boje
mit
sich
führt,
kann
diese
sinnvoll
nutzen.
Zum
einen,
um
dem
Zodiac
zu
signalisieren,
dass
das
Ende
des
Tauchgangs
bevorsteht,
zum
anderen,
um
ein
Stück
vom
Riff
entfernt
den
Sicherheitsstopp
einzuhalten
und
dabei
nichts
anderes
unter
den
Füßen
zu
haben
als
tiefblaues
Wasser.
Außerdem
darf
man
nicht
vergessen,
dass
nicht
nur
die
eigenen
Zodiacs
präsent
sind
und
andere
auch
schon
mal
Fahrt
aufnehmen,
um
Taucher
aufzunehmen.
Wenn
man
sich
also
vom
Riff
entfernt,
sollte
man
niemals
außerhalb
einer
Boje
auftauchen,
um
nicht
unerwartet einem dieser Zodiacs im Weg zu stehen.
Für
alle,
die
eine
gute
Lampe
ihr
Eigen
nennen,
empfiehlt
es
sich,
morgens
die
westliche
und
nachmittags
die
östliche
Seite
des
Riffs
zu
betauchen.
Gewiss
taucht
man
dann
auf
der
Schattenseite
des
Riffs
und
speziell
früh
morgens
schafft
es
die
Sonne
noch
nicht
über
das
Riffdach.
Aber
obige
Bilder
geben
einen
Eindruck
davon,
wie
farbenprächtig
das
Riff
ist,
wenn
man
eigenes
Licht
mitbringt
und
einzusetzen
weiß.
Besonders
ab
10
Meter
Tiefe
kann
das
Licht
der
Sonne
diese
Farben
nicht
mehr
zeigen
und
würde
dem
Einsatz
von
Lampen
eher
hinderlich
(weil
überstrahlend)
im
Weg stehen.
Was
in
Hurghada
und
Sharm
el
Sheikh
die
Regel
ist,
ist
in
Marsa
Alam
die
Ausnahme.
Gemeint
sind
Tauchgänge
vom
Boot
aus.
Zum
einen
liegt
das
daran,
dass
hierfür
nur
wenige
Tauchplätze
wie
Dolphin
House,
Sharm
Marsa
Alam
und
je
nach
Basis
auch
Elphinstone
und
zwei
weitere
Riffe
im
Angebot
stehen,
zum
anderen
vielleicht
auch
daran,
dass
die
Boote
generell
nur
vom
Hafen
von
Marsa
Alam
aus
ablegen.
Und
nicht
jedes
Hotel
liegt
im
Umfeld
der
Stadt,
sondern
eher
20
bis
40
Kilometer
entfernt.
Also
muß
auch
hier,
genauso
wie
beim
Einsatz
des
Zodiacs,
zuerst
mal
der
Minibus
bemüht
werden.
Berühmt
sind
dabei
die
Tauchplätze
Dolphin
House
und
Sharm
Marsa
Alam
für
häufige
Sichtungen
von
Delfinen.
Im
Fall
von
Dolphin
House
stehen
aber
dieser
möglichen
Begegnung
Regeln
im
Weg.
So
ist
das
Tauchen
in
der
Bucht,
in
der
die
Delfine
sich
primär
aufhalten,
verboten.
Auch
Schnorchler
dürfen
sich
dem
Bereich
nur
nähern
und
müssen
Schwimmwesten
tragen,
was
ein
Apnoetauchen
ebenfalls
unmöglich
macht.
So
darf
man
nicht
wirklich
darauf
hoffen,
an
diesem
Platz
in
unmittelbare
Nähe
von
Delfinen
zu
kommen.
Sharm
Marsa
Alam
hingegen
kennt
derartige
Regeln
bis
jetzt
noch
nicht.
Aber
auch
hier
sind
Sichtungen
nicht
sicher,
da
es
sich
hierbei
um
die
Delfine
vom
Dolphin
House
handelt,
die
keineswegs
täglich
in
Sharm
Marsa
Alam
anzutreffen
sind.
Ansonsten
ist
der
Tauchplatz
aber
recht
schön
und
bietet
im
Norden
größere
Fischschwärme,
die
von
jagenden
Makrelen,
Barakudas
und
Thunfischen
umkreist
werden.
Im
Süden
hingegen
gibt
es
den
größeren
Korallengarten,
wo
man
häufiger
Barsche
findet,
die
sich
gerne
von
Putzerfischen
behandeln
lassen.
Aber
auch
hier
kann
man
den
ein
oder
anderen
Fischschwarm
sehen,
wie
zum
Beispiel
einen
wirklich
großen
Schwarm
Gelbstreifenschnapper,
die
einen
Taucher
auch
schon
mal
mitten
unter
sich dulden.
Der
dritte
mögliche
Tauchplatz
befindet
sich
an
der
Westseite
des
Riffs,
die
eine
buchtartige
Struktur
hat.
Hier
steht
ein
wirklich
großer
Riffturm,
der
über
zwei
bequem
betauchbare
Canyons
verfügt.
Außerdem
findet
man
die
Überreste
eines
versunkenen
Safaribootes,
was
aber
nicht
unbedingt
das
Highlight
des
Platzes
bildet.
Sehr
schön
ist
es
dafür
an
einem
kleineren
Felsenturm,
der
sich
westlich
hinter
dem
großen
befindet.
Ihn
kann
man
bequem
und
manchmal
auch
unter
freundlicher
Hilfe
leichter
Strömung
umrunden
und
dabei
Unmengen
roter
Riffbarsche,
emsig
fressende
Doktorfische
und
reichlich
Juwelenbarsche
beobachten.
Häufig
findet
man
hier
auch
Quallen,
an
denen
die
Fische
immer
wieder
knabbern,
was
die
Quallen
mehr
oder
weniger unbeschadet überstehen.
Unerwartet
für's
Tauchen
im
Roten
Meer
sind
streckenweise
die
Sichtweiten.
Beim
Tauchen
vom
Strand
findet
man
im
Bereich
des
Einstiegs
oftmals
Eintrübungen,
die
die
Sicht
auf
weniger
als
15
Meter
reduzieren
und
dem
Wasser
einen
leicht
grünlichen
Stich
geben.
Je
nach
Tauchplatz
betreffen
diese
Zonen
einen
mehr
oder
weniger
großräumigen
Bereich
und
bei
einigen,
wie
Sharm
Shuni,
gelingt
es
auch,
diesen
zu
verlassen
und
in
gute
Sichtweiten
zu
kommen.
Eine
weitere
Schwierigkeit
besteht
des
Öfteren
darin,
die
eigentliche
Abtauchzone
zu
erreichen.
Mehr
als
einmal
muß
man
hier
durch
knietiefes
Wasser
über
scharfkantige
Riffdächer
laufen,
was
die
Frage
nach
wirklich
guten
Neoprenschuhen
aufkommen
läßt.
Und
letztlich
gibt
es
je
nach
Uhrzeit
und
Gelegenheit
auch
noch
den
ein
oder
anderen
Stau,
wenn
gleich
mehrere
Tauchbasen
ihre
Gäste
ins
Wasser
bringen.
Kurz
gesagt,
das
Tauchen
in
Marsa
Alam
bietet
einige
Besonderheiten,
wie
ziemlich
sichere
Sichtungen
von
Schildkröten. Wo hingegen Dugongs, Delfine, Hammerhaie und Hochseehaie zwar da sein können, aber nicht müssen.
(c) Herbert Böhm (Juni 2010)
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